Roboterarm
Ich hatte da vor längerem so eine blöde Idee, die davon handelt,
im Winter, per Roboterarm und Wasser, eine Eisform zu erzeugen.
In der Art: Eis-Prototyping. Aber dazu vielleicht später mal mehr....
Aber man kann ja mit so einem Roboterarm ja auch noch sonstige
viele schöne Sachen machen ;-)
Darum mache ich mich mal an die Konstruktion von so einem Roboterarm.
Vor einiger Zeit, hatte ich mal bei Ebay, so schöne Harmonicdrive®-Getriebe
mit Servomotor erstanden.
Neu kann man sich so was fast nicht leisten. Hier ein
Link wo es so was neu
gibt.
Der große Vorteil von solchen Getrieben ist, dass sie ein sehr sehr kleines
Spiel im Getriebe haben. Darum sind sie sehr gut einsetzbar in Mechaniken, die
sehr genau sein müssen! (z.B. in Robotern, Fräsen, Positionsmechaniken u.s.w.)
Meine Getriebe haben eine Untersetzung von 50:1 und der Servomotor hat einen
Encoder mit 1000 (b.z.w.2000) Pulsen/Umdrehung.
Ansteuern werde ich die Servomotoren mit
Geckodrive® Endstufen. Das sind einfache und kleine
Servoendstufen für Bürstenbehaftete Gleichstrommotoren mit Encoder. Als
Steuereingang hat man dann einen Rictungs- und einen Takt-Eingang.
Selbige habe ich schon bei
meiner Fräse eingesetzt.
Doch welche Mechanik ist dafür den die beste?!
Nach einiger Recherche , dachte ich an eine Konstruktion mit Hebeln. Das hätte
den Vorteil, dass man die schweren Massen wie Motor u.s.w. auf die Grundplatte
legen könnte und der Schwerpunkt nach unten wandert. Man braucht dann nicht zu
den Arm auch noch die Motorenmassen mit bewegen.
Zum Einsatz kommen solche Roboter z.B. bei
ABB®
ABB®,
KUKA®
KUKA®,
Motoman®,
u.s.w.
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Hier mal ein Konstruktionsveruch mit einem 3D-CAD Programm. |
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Dazu ein praktischer Versuch mit Holz. :-) |
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Nach langem hin und her, habe ich mich aber dann doch zu einer
Konstruktion entschieden, wo der Motor auf dem Hebel angebracht wird! Ein paar Gründe die mich zu diesem Entschluss veranlasst haben: * Einfachere Berechnung der Wege gegenüber einer Parallel-Kinematik. * Größerer Verfahrensweg (Achse 3 kann ich damit auch nach hinten schwenken) Die zusätzliche Masse am Hebel durch den Motor, werde ich voraussichtlich mit Federn ausgleichen.
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Hier habe ich mal die Tragfähigkeit von so einer
Motoreinheit getestet :-) |
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Habe
mich dann für das letztere Profil entschieden. (stehend)
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Hier alle Drei Achsen mal aufgebaut!
Jetzt geht es erstmal an die Programmierung von dem
Ding . Mal sehen .... und hoffentlich noch vor dem Winter ;-)
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Hier der Versuchsaufbau der Elektronik. Unten die zwei Steuerhebel mit Potis. Links hinten, derzeit der Mega8. Es wird aber wohl doch ein Mega32 werden, weil langsam gehen mir schon die Leitungen aus und der 8k Speicher, wird auch schon langsam voll ... |
letzte Änderung: 24.12.2006
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